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Familienforschung
Famienforschung Deutsch Family History in English
  • Liebe Familie, liebe Interessierte.
  • Update: 18 Jan 2018
  • Auf dieser Seite habe ich Informationen über die Familie Felker,
  • ihre Herkunft, sowie Verwandschaftsverhältnisse zusammengetragen.
  • Alle Informationen hier sind meiner Kenntnis nach zu 100 Prozent richtig.
  • Irrtümer kann ich leider nicht ausschliessen.
  • Bei berechtigtem Interesse gebe ich gerne weitere Auskunft.
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  • Von Ferdinands, Huldas oder Bertas Eltern habe ich sehr wenige, bis keine Erkenntnisse.
  • Der Name Felker taucht jedoch in früherer Zeit in verschiedenen Schreibweisen öfter auf.
  • Weitergehende Ergebnisse werden, wenn überhaupt, sehr schwer zu erlangen sein.
  • Für die betreffenden Jahre sind die entsprechenden Kirchenbücher teilweise vernichtet oder verschollen.
  • Einige sind jedoch auf Microfilm kopiert, die allerdings nur teilweise ausgewertet sind.
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  • Vertrieben und geflüchtet
  • 13 Jahre von Ledachow/Polen nach Neuhemsbach/Rheinland Pfalz
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  • Meine Nachforschungen haben ergeben, dass in den Karten von Wolhynien aus den Jahren 1928 - 1931 Leduchow verzeichnet ist.
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  • Ledachow, Leduchow bzw. Ledochow dürften aller Wahrscheinlichkeit nach den gleichen Ort bezeichnen.
  • In dieser Region, Wladimir-Wolynsk, wurde Deutsch, Ukrainisch, Polnisch und Russisch gesprochen, daher auch die unterschiedlichen Schreibweisen der Ortsnamen bzw. Aussprachen.
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  • Alle Ergebnisse gegeneinander abgewägt ist der Ort Leduchow der Ort in dem Ferdinand geboren wurde.
  • Der Ort an dem sich die Kolonie Ledachow befand, liegt heute in der Ukraine.
  • Die Pachtkolonie Ledochow (Ledachow, Leduchów) war eine Gemeinde im Kirchspiel Wladimir-Wolynsk mit 385 evangelischen Einwohnern im Jahr 1909.
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  • Der Ort Leduchów/Ledachow lag zwischen den zwei Orten Tumin und Apanowszczyzna und wenige Kilometer westlich von Ozdziutycze. Laut aktuellen Satelitenbildern ( 50.8425N 24.6275E ) ist der Ort Tumin noch vorhanden. Die ehemaligen Nachbarorte Apanowszczyzna und Leduchow sind nicht mehr zu entdecken. Beide Orte tauchen auch nicht mehr im heutigen Ortsverzeichnis auf. Kisielowka der Geburtsort von Hulda geborene Friedrich und von Paul Hoffmann lag nordwestlich von Leduchow und ist ebenso nicht mehr zu finden.
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  • Ferdinand sowie seine Familie lebten und arbeiteten auf einem Gutshof in der Nähe von Ledachow, der von Herrn Friedrich zumindest geleitet bzw. verwaltet wurde. Evtl. war es sogar der Besitzer. Ferdinand heiratete dessen Tochter Hulda.
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  • Den Ort findest Du bei den polnischen Karten auf dem Blatt P45 S39 Odziutyczi
    Siehe auch die auf anderen Seiten verlinkten Karten.
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  • Laut Karten der entsprechenden Jahre gab es ca. 20km südlich von Kowel z.B. Tulichëv, Tuliczów und Tulichuv
  • Hierbei handelt es sich um ein und denselben Ort. Ich verweise hier auf die verschiedenen Aussprachen bzw. Schreibweisen.
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  • In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts fand die erzwungene Kollektivierung der Landwirtschaft statt, die eine Hungersnot zur Folge hatte.
  • Viele Deutsche wurden von den Kommunisten verhaftet und umgebracht, auch die Gottesdienste wurden verboten. Als die Sowjets anfingen, einen erneuten Krieg mit Deutschland zu fürchten, ordneten sie an, alle Deutschen, die in einer bestimmten Entfernung zur Grenze lebten, weiter hinein nach Russland umzusiedeln. In der gleichen Zeit verließen die Deutschen die kleineren Kolonien, in denen sie sich nicht vor den mordenden Sowjets sicher fühlten, und zogen in größere Orte, die einen gewissen Schutz boten, oder versuchten nach Deutschland zu gelangen. Die einzelnen Bauerngehöfte wurden abgerissen und geschlossene Dörfer wurden erbaut. Die Sowjets nahmen ihnen etwa die Hälfte des Baumaterials weg, so daß die neuen Häuser um vieles kleiner wurden als die ursprünglichen Bauten.
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  • 1882
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  • Gottfried Felker, der Vater von Ferdinand, wurde am 18. Dezember 1882 in Janowitz-Kisielin, Kr. Wladimir geboren.
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  • 1902
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  • Am 5. Februar1902 heiraten Gottfried Felker und Mathilde Fandrich in Wladimir-Wolynsk
    Hulda Friedrich wird am 22. August 1902 in Kisielowka/Wolhynien geboren.
    Vater war Johann Friedrich, Mutter Emilie geb. Lenz.
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  • 1903
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  • Foelker Martha wird am 14 Januar 1903 in Julianowka geboren
  • Martha heiratete Adam Hoffmann vor 1926
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  • 1905
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  • Die beglaubigte Abschrift des Geburts- und Taufscheins, die am 20. Dezember 1940 in Haselberg erstellt wurde, besagt:
    Es wird hiermit bekundet, dass Ferdinand Felker Sohn des Gottfried Felker und dessen Ehefrau Matthilde geborene Fandrich, am fünften Mai des Jahres eintausend neunhundert fünf geboren und am siebten Mai des selben Jahres getauft worden ist.
    Der Taufschein von dem die Abschrift angefertigt wurde, stellte Pastor Albert Arthur Schoen am 16. August 1928 in Wladimir aus.
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  • 1906
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  • Felker Eduard wird am 9. Dezember 1906 in Ledachow geboren
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  • 1908
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  • Gottfried und Matthilde hatten vier Kinder. Dies waren Adolf, Eduard, Martha und Ferdinand.
  • Er ist laut Aussage meiner Tante, Erna Rödler geborene Felker nach Amerika ausgewandert.
  • Die Passagieraufzeichnung des Passagierschiffes, der SS Lutzow zeigt, dass der Landarbeiter Gottfried Felker in Bremen am 16. Mai 1908 einschiffte und am 28. Mai 1908 im Alter von 26 Jahren in New York, angekommen ist.
  • Als letzten Wohnort gab er Tuliczow und nächste Angehörige Mathilde Felker in Tuliczow/ Wolhynien an. Die Aufzeichnung besagt weiterhin, dass er an Trachoma (Bindehautentzündung) erkrankt war. Dies bedeutete, dass man in das Krankenhaus von Ellis Island eingewiesen wurde, wenn die Krankheit bei der Ankunft weiterhin bestehen sollte. Dies ist jedoch bei ihm nicht aufgezeichnet was nicht unbedingt das Gegenteil bedeutet. Normalerweise wird auch dieses auf dem Einreisedokument vermerkt. Gleichfalls wurde manchmal eine eventuelle Ausweisung oder Anerkennung darauf vermekt. Auch dieses ist nicht geschehen.
  • Damals war die Bindehautentzündung sehr schwer zu heilen. Oft führte sie sogar bis zum Tode.
  • Gleichzeitig kamen mit dem selben Schiff weitere drei Personen aus Tuliczow.
  • Dies waren, Weber Gottlieb im Alter von 35 Jahren aus Tuliczow, Nächster Verwandter - Ehefrau Emilia Weber Tuliczow Wolhynien,
  • Fritz Julius im Alter von 25 Jahren aus Tuliczow, Nächster Verwandter - Ehefrau Paulina Fritz Tuliczow Wolhynien,
  • und Fritz Wilhelm im Alter von 35 Jahren aus Tuliczow, Nächster Verwandter - Ehefrau ? Fritz Tuliczow Wolhynien
  • in New York an.
  • Gottfried Felker gab, wie seine Mitreisenden auch, als Ziel die Agentur Carl Kettner an.
  • Der Kontakt sollte über Adolf Herzog 1669/71 in New York hergestellt werden.
  • Die Beweggründe warum Gottfried diese Reise unternahm, können nur noch erahnt werden.
  • Möglicherweise wollte er dort für seine Familie eine neue Existenz aufbauen und seine Angehörigen dann nachholen.
  • Leider verliert sich hier die Spur.
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  • In den Registrierungen die in den folgenden Jahren durchgeführt wurden lässt sich kein Gottfried Felker finden der den Kriterien entspricht. Auch wenn man eine Änderung des Vornamens voraussetzt kann keine Verbindung zu einer Person gefunden werden. Die Aufzeichnungen von Ellis Island, einer Insel vor New York, auf der die Einwanderer registriert, untersucht, zugelassen oder abgewiesen wurden, sind leider verschollen. In den Jahren nachdem Ellis Island geschlossen wurde, muss eine amerikanische Behörde den Abtransport dieser Unterlagen veranlasst haben. Bis heute konnte nicht herausgefunden werden welche dies war und wohin die Millionen von Unterlagen verlagert wurden. Ellis Island ist heute ein Museum in dem die Geschichte der Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika dokumentiert wird.
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  • 1909
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  • Felker Adolf wird am 11. Januar 1909 in Ledachow geboren
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  • 1914
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  • Berta Emilie Raschpichler wird am 22. Oktober 1914 in Baschkichken/Litauen geboren.
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  • 1926
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  • Paul Hoffmann wird am 21. Oktober 1926 in Kiselovka geboren
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  • 1927
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  • Adolf Felker wird im Jahr 1927 in Ledachow/Wolhynien/Polen geboren.
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  • 1928
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    Adam Hoffmann der mit Martha, Ferdinands Schwester verheiratet war, verkauft seinen Hof in Wolhynien.
  • Er baut für seine Familie und sich, in der Gemeinde Grenzkrug in Ostpreußen mit dem Kauf eines größeren Hofgutes,
  • eine neue Existenz auf.
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  • 1929
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  • Erna Felker wird im Jahr 1929 in Ledachow/Wolhynien/Polen geboren.
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  • 1932
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  • Frieda Felker wird im Jahr 1932 in Ledachow/Wolhynien/Polen geboren.
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  • 1935
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  • Herta Felker wird im Jahr 1935 in Ledachow/Wolhynien/Polen geboren
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  • 1937 - 1938
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  • Mein Großvater, Ferdinand Felker (Waldarbeiter), verließ Ledachow mit seiner Frau Hulda und den Kindern Adolf, Erna, Frieda und Herta.

    Wann seine beiden Brüder, Adolf und Eduard Wolhynien verlassen haben, ist zur Zeit nicht zu sagen.
    Hinweise deuten jedoch darauf hin, dass zumindest Eduard, früher nach Ostpreußen gekommen ist. Er soll im Jahr 1936, vermutlich in Wizajny/Litauen, Auguste Seidler geheiratet haben.. Zum Zeitpunkt der Trauung lebte er wohl im Kreis Stallupönen/Ostpreußen (später Ebenrode).

    Zu welchem genauen Zeitpunkt die Familie nach Haselberg/Ostpreussen kam, konnte ich nicht ermitteln.
    Dies muss zumindest nach dem 10. August 1937 und vor dem 13. Januar 1938 geschehen sein.
    Der Grund für diese Annahme, bestätigt sich durch die Tatsache, dass die Geburtsurkunde meiner Mutter am 10. August 1937 in Wlodzimierz/Wolhynien von Pastor Albert Arthur Schoen ausgestellt wurde. Er war der damals für das Kirchenspiel Wladimir-Wolhynsk zuständige Pastor. Weitere Tatsache ist, dass meiner Tante Hildegard am 13. Januar 1938 in Haselberg geboren wurde. Zu diesem Zeitpunkt wohnten und arbeiteten sie auf Gut Wunderlich bei Haselberg (Lasdehnen)

    Auch der Pastor der Gemeinde Albert Arthur Schoen muss um diese Zeit das Land verlassen haben. Er nahm die Kirchenbücher mit nach Ostpreußen. Seither sind diese jedoch verschollen.
    Ganz sicher verließen zu diesem Zeitpunkt sehr viele deutschstämmige Wolhynien.
    Auf nähere Umstände, warum die Wolhynien-Deutschen geflohen bzw. vertrieben wurden, möchte ich hier nicht eingehen.
    Bei entsprechendem Interesse kann z.B. auf http://www.wolhynien.de/ nachgelesen werden.
  • 1939
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  • Im Frühjahr des Jahres 1939 traf unsere Familie ein weiterer tragischer Schlag.
  • Die Familie wollte den Bruder von Hulda, Fritz Friedrich, in Grumbkofsfelde besuchen. Auf dem Bahnhof wurde Hulda von einem einfahrenden Zug erfasst und verlor auf den Schienen Ihr Leben.
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  • 1941
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  • Am 9. Februar 1941 heiratet Ferdinand seine zweite Ehefrau Berta.
  • Erika Felker wird am 24. Februar 1941 in Haselberg/Ostpreußen geboren.
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  • 1942
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  • Manfred Felker wird 1942 in Haselberg/Ostpreußen geboren.
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  • 1942 - 1945
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  • Irgendwann zwischen November 1942 und Juli 1945.
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  • Ferdinand und sein Sohn Adolf mussten in die Wehrmacht eintreten.
    Berta flüchtete mit Erna, Frieda, Herta, Hildegard, Erika und Manfred aus Ostpreußen.
    Es gab keine Zugverbindung mehr, da die Gleise zerstört waren.
    Lastwagen, Autos und Motorräder gab es auch keine, da diese von der Wehrmacht beschlagnahmt wurden. Wieder einmal mussten sich die Deutschen mit Pferdefuhrwerken, Handkarren und zu Fuss auf den Weg machen.
    Meine Mutter erzählte mir dass sie nur einen Handkarren zur Verfügung hatten, auf dem sich ab und zu eines der Kinder ausruhen konnte. Das schlimmste jedoch war der Hunger und die Kälte. Es gab nicht genug zu Essen oder zu trinken. Auf den Feldern haben sie nach zurückgelassenen Kartoffeln, Getreide oder sonstigem gesucht. Die Suche stellte sich sehr schwierig dar. Wenn überhaupt etwas zu finden war, war alles gefroren. Mama erzählte mir, dass sie sich an eine bestimmte Mahlzeit immer wieder erinnern würde. Berta hatte Suppe zubereitet. Sie fragte was das für weiße Dinger wären. Die sehen aus wie Maden.
    Berta sagte dass es Reis sei ----
    Wenn ein Bauernhof in der Nähe war, mussten sie dort um Essen betteln. Manchmal erhielten sie etwas, meistens jedoch nicht.
    Da der Treck sehr langsamer war, ereilte nicht nur sie wieder das Unglück. Dadurch dass die rote Armee das Land mit durchschnittlich 60 – 70 km am Tag überrollte, erreichte diese auch unsere Familie. Alle blieben zum Glück am Leben. Leider wurde Erna hierbei verschleppt. Was damals mit ihr geschah, weiß ich nicht, kann es auch nur erahnen. Sie hat nie über diesen Abschnitt ihres Lebens gesprochen. Ich habe mich auch niemals getraut, danach zu fragen.
    Ohne Ferdinand, Adolf und Erna erreichten sie schließlich Westerheim. Alle waren verständlicherweise sehr traurig, da niemand wusste ob sie den Rest der Familie jemals wiedersehen würden. Sie rechneten zu diesem Zeitpunkt mit dem schlimmsten.
    Wenn ich alle Geschehnisse und Daten abwäge, müsste Berta mit den Kindern Anfang 1945 Ober-Westerheim (heute Erkheim) erreicht haben. Leider gibt es hierüber keine genauen Aufzeichnungen.
  • Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, dass am Ende dieser kleine Teil der Familie wieder zusammengeführt werden konnte.
  • 1944
  • Martha und Adam Hoffmann lebten mit Ihren Kindern in Grenzkrug/Ostpreußen bis 1944.

  • Adam und Paul Hoffmann (Paul im Alter von 18 Jahren) mussten auch der Wehrmacht beitreten. Beide wurden an die Westfront abkommandiert und gerieten dort in Gefangenschaft.
  • In dieser Zeit floh Martha mit sechs Kindern nach Schleswig-Holstein
  • Leider verstarb ein Kind auf der Flucht.
  • 1945
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  • Ingrid wird am 6. August 1945 in Ober-Westerheim und stirbt am 03. Oktober 1946 in Ober-Westerheim. Heute, Erkheim.
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  • 1946
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  • Der Zuzug der Familie in Westerheim ist nicht dokumentiert
  • Laut den melderechtlichen Daten aus Westerheim (heute Erkheim) wohnten sie in Ober-Westerheim. Zunächst in Ober-Westerheim 4, später 44b.
  • Über eine Suchmeldung beim Roten Kreuz konnte Ferdinand in Lehrte ausfindig gemacht werden. Am 14. März 1946 erreichte auch er Westerheim.
  • Meine Mutter Frieda wurde in diesem Jahr, am 14 April 1946, in der Evangelisch Lutherischen Kirche zu Erkheim konfirmiert.
  • Adam Hoffmann wurde aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und kehrte zu seiner Familie in Schleswig-Hollstein zurück.
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  • 1947
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  • Noch über ein Jahr dauerte es bis Erna wieder mit der Familie zusammengeführt werden konnte.
  • Über das Rote Kreuz konnte ermittelt werden, dass sie in Roda, Ilmenau, Thüringen wohnte.
  • Am 22. Mai 1947 erreichte auch sie Westerheim.
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  • Adolf der Bruder meiner Mutter war Soldat in Ostpreußen und wurde vermisst. Auch er konnte nach Jahren über das Rote Kreuz ausfindig gemacht werden. Er wohnte damals in Herten. Er ist nicht nach Westerheim gekommen, da er damals schon Arbeit hatte.
  • 1948
  • Paul Hoffmann wurde aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und kehrte auch zu seiner Familie in Schleswig-Hollstein zurück. Auf einer Tanzveranstaltung lernte er Hertha, seine spätere Frau kennen. Schon im gleichen Jahr, am 25. Dezember heirateten beide. Im Jahr 2013 feierten sie ihren 65. Hochzeitstag. Kurz darauf verstarb Paul am 28 Juli 2014.
  • 1949
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  • Wilfried Felker wird am 4. September 1949 in Westerheim geboren.
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  • 1950
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  • Nachdem Wilfried, das letzte Kind von Berta und Ferdinand geboren wurde, kam am 24. April 1950 der erste Enkel von Ferdinand, Sohn von Erna, Hans Dieter zur Welt.
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  • 1950 sollte auch das Jahr werden das alle in die neue Heimat führen sollte.
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  • Am 15. Dezember 1950 ist die Abmeldung in Westerheim verzeichnet.
  • Als Zielort ist die Alsenborner Strasse 71 in Rockenhausen angegeben.
  • Diese Strasse existiert nicht, wurde möglicherweise umbenannt.
  • Eine Anfrage in Rockenhausen brachte kein Ergebnis.
  • Vielleicht sind die Informationen einfach nur falsch.
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  • Laut Eintrag im Melderegister von Enkenbach ist die Familie am 19. Dezember 1950 aus Westerheim zugezogen.
  • Anfangs wohnten alle im sogenannten Flüchtlingshaus in Neuhemsbach.
  • Das damalige Flüchtlingshaus existiert Heute immer noch, wird aber vermutlich anderweitig genutzt.
  • Wenn man von Enkenbach-Alsenborn kommt, ist es das 4. Haus auf der linken Seite. Soweit meine Nachforschungen ergeben haben lebten sie bis mindestens Ende 1973 in Neuhemsbach Alsenborner Str. 25.
  • 1952
  • Im Jahre 1952 siedelten sich Hertha und Paul Hoffmann in Zimmern/Rottweil/Baden-Württemberg an, und bauten 1969 ihr Haus in dem sie sich sehr wohl fühlten. Im Jahr 2013 hatten sie zwei Kinder, zwei Enkel und einen Urenkel.
  • Später
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  • Später hat Ferdinand ein Haus in Neuhemsbach für die Familie und sich gebaut.
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  • Ferdinand und Berta lebten bis zu ihrem Tod am 7. Januar 1985 bzw 7. September 1992 in ihrem Haus in Neuhemsbach. Alle außer Wilfried, haben nach mehr oder weniger kurzer Zeit Neuhemsbach verlassen und siedelten sich im Umkreis an. Auch er lebte bis zu seinem Tod dauerhaft im Haus das Ferdinand gebaut hat. Heute noch befindet sich dieses im Besitz der Familie und wird von dieser bewohnt.
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  • Noch später
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  • Ich hatte die Forschung im Jahr 2010 eingestellt, da in diesem Jahr meine Frau verstorben ist. Es war mir nicht mehr möglich diese weiter zu führen. Jetzt, Dezember 2018, habe ich wieder begonnen.
  • Leider sind mittlerweile alle, mit denen ich meine Familienforschung begonnen habe verstorben. Adolf, Erna, Frieda, Herta, Hildegard und Wilfried sind leider verstorben. Was aus Manfred wurde ist mir leider nicht bekannt. Vor Jahren hatte ich kurzzeitig Kontakt mit seinem Enkel, der aber unvermittelt abgebrochen ist.
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  • 2015
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  • Nach Jahren der Forschung wurden meine Bemühungen im Jahre 2015 mehr als belohnt.
  • Obwohl so nicht erwartet oder vermutet, fand uns ein Familienmitglied mit seiner Familie.
  • Durch die Veröffentlichung meiner Daten fand Gail diese und nahm Kontakt mit mir auf. Sie ist die Ehefrau von Stephen meinem Cousin aus Oklahoma..........
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  • 2019
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    Wir vermissen immer noch Familienmitglieder.
    So weit ich weiß wurden sie in Ostpreussen getrennt.
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    Adolf Felker, Sohn von Gottfried und Matthilde Felker geborene Fandrich.
    Eduard Felker, Sohn von Gottfried und Matthilde Felker geborene Fandrich.
    Martha Felker, Tochter von Gottfried und Matthilde Felker geborene Fandrich.
    Martha heiratete Adam Hoffmann und hatte sieben Kinder.
    Eines der Kinder hieß Harry, ein Anderes Paul.
    Paul der Sohn von Martha und Adam Hoffmann hat in den Jahren 2012 und 2013 Spuren hinterlassen, die ich jedoch erst Ende 2018 gefunden habe. Leider ist auch er mittlerweile verstorben. In Kürze werde ich Kontakt zu seiner Tochter suchen.
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  • Das Ostpreußenblatt gratulierte Auguste Selmikat geb. Raschpichler, Schwester von Berta, im Jahre 2009 zum 99. Geburtstag.
  • Quellen:   Eigene Ermittlungen
  •          https://forum.wolhynien.de/
             Doris Kaufhold
             Gerhard König
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